The Wave: Die Surf-Welle zum Mitnehmen

Draußen herrschen Temperaturen um den Gefrierpunkt, drinnen wird gesurft: Auf der Boot in Düsseldorf durften Surf-Profis und Anfänger auf „The Wave“ den Wellen trotzen. Die mobile Surf-Welle war die Attraktion der Wassersport-Messe.

Jeder Surfer kennt sie, die besten Surf-Spots dieser Welt. Sie liegen vor Hawaii oder O’ahu, an der australischen Pazifik- oder der portugiesischen Atlantik-Küste, vor Sri Lanka oder auf den Philippinen. Von Deutschland aus betrachtet haben sie leider alle eins gemeinsam: Sie sind ganz schön weit weg. Natürlich machen die fernen Orte einen Teil der Faszination des Surf-Sports aus. Aber wäre es nicht schön, auch mal vor der Haustüre surfen zu können?

Zwei Diplom-Tüftler machen Surfen mobil

Genau das war dank „The Wave“ auf der Boot in Düsseldorf möglich. Besonders für Anfänger, die zum ersten Mal ein Brett unter den Füßen haben, ist die künstliche Welle ein toller Einstieg. Doch auch Profis kommen auf ihre Kosten. Denn mit „The Wave“ lassen sich ideal Turns, Tricks und Take-offs üben, um perfekt vorbereitet in den nächsten Surf-Urlaub zu starten.

"The Wave" auf der Boot in Düsseldorf

„The Wave“ auf der Boot in Düsseldorf (Foto: Messe Düsseldorf / ctillmann)

Hinter „The Wave“ stecken Susi und Rainer Klimaschewski, beides Diplom-Ingenieure und in den 80ern Welt- bzw. Europameister im Ski-Freestyle. Seit 30 Jahren tüftelt das Ehepaar an künstlichen Sportgeräten, die entweder Ski oder eben neuerdings Surfing außerhalb der natürlich Umgebung erlebbar machen. Auf ihr Erfinderkonto gehen bereits die endlose Skipiste, eine Surf-Trockenwelle und nun eben „The Wave“. Echte Surfer erkennen natürlich sofort, woher sich das Ehepaar seine Inspiration für die neueste Erfindung geholt hat: Die Eisbachwelle an den Münchener Isar, die einzige deutsche Ganzjahreswelle.

Im Gegensatz zur Eisbachwelle ist „The Wave“ aber mobil einsetzbar. Fairerweise muss man allerdings hinzufügen: Sie einzurichten ist etwas komplizierter, als beispielsweise ein Planschbecken aufzubauen. Denn „The Wave“ ist eine 26 mal 31 Meter große Anlage mit zehn Pumpen und rund 1.000 Kubikmetern Wasser. Dafür beherrscht das System unterschiedliche Einstellungen für Anfänger, Fortgeschrittene und Profis, die innerhalb von Sekunden gewechselt werden können. Und wer sich verschätzt und vom Board rutscht: Das Wasser hat angenehme 25° C Temperatur.

"The Wave" auf der Boot in Düsseldorf

Mit „The Wave“ können Anfänger zum ersten Mal auf dem Board stehen (Foto: Messe Düsseldorf / ctillmann)

„The Wave“ auf Europatournee

Leider ist die Boot in Düsseldorf gerade vorbei, doch wer „The Wave“ mit eigenen Füßen ersurfen möchte, braucht sich keine Sorgen zu machen. Rainer und Rosi wollen mit ihrer Welle auf Europatournee gehen – und bisher haben die beiden alles hingekriegt, was sie sich in den Kopf gesetzt haben. Echte Surfernaturen eben.

Hier erfährst Du mehr zu „The Wave“: citywave.de

"The Wave" auf der Boot in Düsseldorf

Auch Profis haben ihren Spaß (Foto: Messe Düsseldorf / ctillmann)

"The Wave" auf der Boot in Düsseldorf

Die Wellen werden bis 1,50 Meter hoch (Foto: Messe Düsseldorf / ctillmann)

"The Wave" auf der Boot in Düsseldorf

Wer einmal anfängt, will nicht mehr aufhören (Foto: Messe Düsseldorf / ctillmann)

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